Die Entscheidung zur Veränderung

Welchen Hintergrund sollte die willentliche Entscheidung zu einer Veränderung der persönlichen Situation in der Neuen Energie haben?

 

Es gibt eine wunderbare Antwort auf die Frage, wie Menschen die Fülle in ihr Leben bringen können: "Wir brauchen uns lediglich dafür zu entscheiden!" Toll, nicht? Damit wäre ja alles geklärt! Oder etwa nicht?

Ginge es nach meinen (bewussten) Entscheidungen, dann würde mein Konto überquellen und ich als kraftstrotzender 50-jähriger Jüngling nicht wissen, welcher Berg über 4.000 m am besten zu meiner Ehre gereicht. Aber die Wehwehchen sind üppiger als die schwarzen Zahlen am Bankauszug. In meinem Reisepass steht nach wie vor "Heinrich Kohlmeyer" und nicht "Dagobert Duck" oder "Reinhold Messner". Nicht, dass ich unbedingt einer der beiden sein möchte, aber eine gewisse Ähnlichkeit wäre schon interessant, quasi als zweiten Vornamen Dagobert oder Reinhold zu haben. Irgendwie scheinen aber meine Schöpfungen nicht so zu funktionieren, wie ich es gerne hätte.

Früher hatten wir eine bewusste Entscheidung, die sich nicht erfüllte, mit einer unterbewussten Blockade gerechtfertigt. Da waren schnell einige überzeugende Argumente parat: "Vielleicht ist es meinem spirituellen Wachstum nicht förderlich." "Möglicherweise muss ich für die Schuld in einem früheren Leben jetzt büssen." (Karma) oder "Mit dieser Fülle würde ich die Menschheit verraten und ihr nicht mehr dienen können." Die Kreativität der Reduzierung war grenzenlos. Wir wussten so Vieles noch nicht, weil unsere Gedanken und Überlegungen hinter einem dichten "Schleier des Vergessens" lagen.

Aber jetzt in der Neuen Energie, nachdem sich der „Schleier" zu lüften begonnen hat? Jetzt, wo die Potenziale der Fülle nur darauf warten, von uns hereingebracht zu werden? Ohne Arbeit und geistigen Verrenkungen! Warum klappt es trotzdem nicht?


Erschaffen in der Alten Energie

Unsere Schöpfungen innerhalb der Alten Energie waren linear. Wir haben eine Ursache geschaffen und die Wirkung entweder im selben Leben oder in einer der nächsten Inkarnationen erfahren. Der ständige Wechsel von Yin und Yang sorgte für eine kontinuierliche Fortsetzung unserer Dramen. Ein Zustand reihte sich nach dem anderen. Auf die Krankheit folgte die Gesundheit, der Wohlstand verdrängte die Armut und eine glückliche Beziehung war da oder auch nicht da. Neues ersetzte Altes und wurde selbst wieder alt. Die Gegenwart entstand aus der Vergangenheit und die Zukunft aus der Gegenwart. Es war eine Reihenfolge zeitlich bedingter Ereignisse.
Anders gesehen war damit auch eine vorstellbare Zukunft gegeben. Wir kannten ja die Vergangenheit und was kommen würde, konnte nur das Gegenteil dessen sein. Die Krankheit im Körper zu spüren, erinnert an das Gefühl von Gesundheit. Wir wussten, wie man von Reichtum träumt, wenn wir mal am Bettelstab gingen. Auch die Täter-/Opfer-Rolle bedingte und ergänzte sich in der gleichen Energie. Das eine war gleich dem anderen. Lediglich unsere Empfindungen waren unterschiedlich, weil es für uns wichtig war, beide Seiten fühlen zu wollen.

Genau genommen formten wir aus der Vergangenheit die Zukunft. Wenn man den noch dichteren "Schleier des Vergessens" berücksichtigt, dann war es unser menschlich-bescheidenes Verständnis des JETZT. Hat auch wunderbar funktioniert. In der Alten Energie! In der Neuen Energie ist dieses Konzept aber genau jene Hemmschwelle, über die wir immer wieder stolpern.

Erschaffen einer Veränderung in der Neuen Energie

"Ich möchte wieder gesund sein!"
"Es wäre schön, wenn mich der Anlageberater meiner Bank und nicht der Kreditreferent anrufen würde."
"Ein Partner, der Spiritualität und Erotik verbindet. Was für ein Traum!"

Quizfrage:
Welcher dieser drei Wünsche gibt der Neuen Energie Raum für die Erfüllung (Veränderung)?

Auflösung:
Keiner!

Der erste Wunsch versucht die Vergangenheit wiederherzustellen beziehungsweise die Gegenwart rückgängig zu machen. Das kann nicht funktionieren! Die Vergangenheit auf menschlicher Ebene (Manifestation einer Schöpfung in Raum und Zeit) ist bereits vorbei und kann nicht wiederholt werden, weil in der Zwischenzeit „Entwicklung" statt gefunden hat.

Der zweite Wunsch greift ebenfalls auf die Vergangenheit zurück. Irgendwann in diesem oder einem vorangegangenen Leben hat es sicherlich einen Zustand gegeben, in dem niemand aufgrund von Schulden Druck ausgeübt hat. Der "Anlageberater" stellt nur das Gegenteil der momentanen Situation dar. Es ist die gleiche Energie („Finanzen"), positioniert aber die betreffende Person auf die andere Seite.

Der dritte Wunsch stammt meist aus einer in der Vergangenheit erfahrene Unvereinbarkeit von Sexualität und Spiritualität. Schmutziges Vergnügen und ein gottdienliches Leben? Na pfui, wie kann man nur?

Aus diesen Beispielen kann man gut die Schwierigkeit erkennen, die sich für uns Menschen auf der Ebene der Neuen Energie stellt. Den Weg dorthin muss jeder individuell für sich finden, aber trotzdem möchte ich anhand der drei Wünsche eine kleine Hilfestellung anbieten. Dabei geht es aber auf keinen Fall um die Kontrolle der Gedanken, Affirmationen und schon gar nicht um ein neues Dogma. Sinn und Zweck ist lediglich, die ganze Sache mal aus folgenden Blickwinkeln zu betrachten. Einfach nur locker darüber nachdenken und sich hinein fühlen. Mehr ist es nicht. Sobald aber die Position „hinter der kleinen Mauer" eingenommen wird, beginnt ein energetischer Prozess zu laufen, der das Bewusst-Sein verändern kann und mit ziemlicher Sicherheit auch verändern wird.

"Ich möchte wieder gesund sein!"

Das Wörtchen "wieder" bedeutet "Wiederholung". Also ist es die Wiederherstellung von bereits vorhandenen Erfahrungen. Damit wird versucht, die Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft zu projizieren.

Betrachtungsansatz:
"Ich möchte mich wohlfühlen! Egal, ob ich es als gesund oder krank bezeichne."

"Es wäre schön, wenn mich der Anlageberater meiner Bank und
nicht der Kreditreferent anrufen würde."

Ein Schuldner ist etwas Negatives. Damit begibt man sich in ein Abhängigkeitsverhältnis bei dem "Macht" eine Rolle spielt. Diese Macht existiert aber nur in der Dualität. Sie kommt durch Machtabgabe (Kredit brauchen) und Machtannahme (Kredit geben) zustande. Würden Sie kein fremdes Geld benötigen, weil Sie sich selbst das nötige Einkommen erschaffen können, dann bräuchten Sie auch niemanden, der Ihre abgegebene Macht annehmen will (Bank).
Der "Anlageberater" stellt nur eine Umkehrung dieses Machtverhältnisses dar. Wenn Sie eine Menge Kohle am Konto haben, dann diktieren Sie die Bedingungen (zumindest innerhalb einer bestimmten Bandbreite). Also hätten Sie gegenüber Bankern einen Machtvorteil, der jetzt aber auf Seiten der Bank liegt.

Beobachtungsansatz:
"Ich akzeptiere die Notwendigkeiten meines Kreditgebers ohne mich in ein persönliches Machtverhältnis zu begeben. Er/Sie muss das verliehene Geld wieder herein bringen, sonst bekommt er/sie ziemliche Probleme."

"Ein Partner, der Spiritualität und Erotik verbindet. Was für ein Traum!"

Wahrscheinlich hat es für beide Prioritäten verschiedene Zeitabschnitte in Ihrem Leben gegeben, die nun zu einer einzigen Zukunft zusammengefasst werden sollen. Damit handelt es sich auch hier meist um den Wunsch nach einer Wiederherstellung der Vergangenheit, was vor allem in der Neuen Energie nur schwierig funktionieren kann.

Betrachtungsansatz:
"Ich möchte meine Sexualität und Spiritualität uneingeschränkt genießen. Egal wie viel verschiedene Personen dafür erforderlich sind."

Die Feinheit einer neuen Perspektive

Auf den ersten Blick scheinen sich die Betrachtungsansätze nicht wirklich von den Wunsch-Formulierungen zu unterscheiden. Fühlt man sich aber hinein, dann erkennt man relativ rasch die Unterschiede.

Meine Betrachtungsansätze gehen von einer Ebene mit neuen Voraussetzungen aus. Normalerweise lamentieren wir Menschen ständig der Vergangenheit nach. Das ist für uns einfach und erfordert kein Vertrauen in die eigene Schöpferkraft. Dadurch ist es uns auch nicht möglich die Gegenwart zu akzeptieren, das heißt die Vergangenheit LOSZULASSEN.

Wer fortwährend nach hinten blickt, kann den nächsten Schritt nicht sehen, weil seine Aufmerksamkeit nicht da ist.

Menschlich betrachtet erschaffen wir immer nur den nächsten Schritt. Wir können keinen überspringen, weil wir innerhalb von Raum und Zeit leben. Die 3 Dimensionen (Länge, Breite und Höhe) der Materie sind untrennbar mit der Zeit (4. Dimension) verbunden und dadurch ergibt sich die Geradlinigkeit der Entwicklung unseres irdischen Bewusst-Seins.

Wenn unsere Aufmerksamkeit in der Vergangenheit liegt, wie sollen wir dann eine zufriedenstellende Zukunft erschaffen? Genau dazwischen fehlt ein Schritt, nämlich die Gegenwart. Gegenwärtig zu sein, bedeutet die eigene Geschichte anzunehmen. Damit ergibt sich das Loslassen der Vergangenheit automatisch.
Und dieses Loslassen bedeutet, heute krank zu sein oder heute die Belastung finanzieller Probleme zu spüren. Dabei ist es völlig UNWICHTIG, ob dieser Zustand auch gestern schon bestanden hat oder nicht. Heute ist es auch völlig UNWICHTIG, ob dieser Zustand auch morgen noch bestehen wird.
Machen Sie sich nichts draus, auch mein Verstand schreit jetzt wie verrückt: „Bist du nun endgültig durchgeknallt!" Dieses dominante Oberstübchen hat schon so oft in meinem Leben gebrüllt. Und in weiterer Folge doch kapiert, wie es im Herzen funktioniert.

Wenn wir morgens im Bett (oder sonst wo) aufwachen, dann hat unsere menschliche Existenz ganz konkrete aktuelle Eigenschaften und Voraussetzungen mit denen sie in den kommenden Tag geht. Und aus dieser Situation heraus gilt es Entscheidungen zu treffen. Dabei ist es völlig egal, ob diese Voraussetzungen auch schon für den gestrigen Tag gegeben waren oder morgen noch immer ausschlaggebend sein werden. Das Problem dabei ist immer nur unser Verstand. Mit seinen gespeicherten Informationen greift er auf die dementsprechenden Gefühle zurück und knallt uns die Vergangenheit ins Gesicht, so dass wir immer wieder eine Verbindung zu den unausgewogenen Energien in unserem Bewusst-Sein schaffen müssen.

In der Alten Energie war dies auch notwendig, um mehr über sich selbst und das Leben zu lernen. Aufgrund der Intensität des Erdmagnetismus hatten wir auch so gut wie keine andere Möglichkeit uns näher zu kommen, als die in unserem Energiefeld vorhandenen Kräfte des Ungleichgewichts abzuarbeiten. Wie bereits erwähnt, war (ist) es eine Ebene der Linearität, die nur eine Entwicklung "Schritt für Schritt" möglich macht.

Mit der Neuen Energie verlassen wir aber diese Ebene und betreten eine neue Schöpfungsumgebung, die keine Aneinanderreihung mehr kennt. Ob wir uns auf diese Ebene mit Krankheit, Schulden oder tief empfundener Einsamkeit bewegen, ist nicht wichtig. In der Neuen Energie können wir gänzlich neu beginnen in dem wir Entscheidungen treffen, was wir haben wollen. Die Startposition selbst hat keinerlei Bedeutung! Wichtig ist nur, dass wir uns benehmen, als ob wir heute früh erst geboren worden wären.

Inhalt Allgemein

Zusatz:
© 2009 Heinrich Kohlmeyer Alle Rechte vorbehalten E Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der obenstehende Text darf mit Quellenangabe vervielfältigt und weitergegeben werden. Dies gilt auch für Zitate und Auszüge, die diesem Text entnommen werden. Weder der gesamte Text, noch Zitate oder Auszüge dürfen ohne Zustimmung des Autors verkauft, kommerziell gebraucht oder zur Unterstützung kommerzieller Aktivitäten verwendet werden.

 



Mehr über die Hintergründe des Lebens

Konzept cover 60x83

  Zwang cover 60x83

 

 

 

 

auch als eBooks

Jetzt noch günstiger!

 Seminarskript

 

 

Befrei v Z Skript

Seminarskript - "Befreiung von Zwängen"

 

Neue Artikel kostenlos zusenden:

metaSpirit® - Info Allgemein 

 © 2011 metaSpirit®