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Warum leiden wir?

Leid hat mit unserer Vergangenheit zu tun. Akzeptanz und Veränderung lassen uns den Schritt in eine großartige Zukunft vollziehen.

 

Inhalt

Wie kommt Leid zu Stande?

Eine Hilfe zur Akzeptanz des Leids

Glaubenssysteme

Die Suche nach der Herrlichkeit unseres Ursprungs

Das Ende des Leidens

Zusammenfassung


Wie kommt Leid zu Stande?

Unsere menschliche Geschichte ist eine endlose Chronologie des Leids. Seit jeher bestimmt es unser Leben. Egal, was wir unternahmen, es war unmöglich, dem Kreislauf von „gut“ und „böse“ zu entrinnen. Weder ein religiöser Glaube, noch die Esoterik mit ihrem positiven Denken oder „Verzicht und menschliche Reduzierung“ brachten uns das Glück, das wir so sehr wünschen. Nun ist es anders!

Bevor wir aber die Frage nach dem „warum“ und „wieso“ stellen, sollten wir uns ansehen, wie Leid zu Stande kommt, welche Vorgänge dahinter stecken und weshalb wir süchtig danach sind, Unangenehmes zu fühlen. Ja, geradezu Leid-Junkies sind. Eines möchte ich vorwegnehmen: Unser Leiden hat(te) Sinn! Es wartet eine grandiose Zukunft auf uns.

Die Welt in der wir leben ist polar, das heißt jedes Ding besteht aus zwei Seiten. Unsere Inkarnation beginnt mit Geburt und endet mit Tod. Der Tag hat einen Morgen und einen Abend. Mal sind wir gesund und ein anderes Mal sind wir krank. Diese Polarität ist einfach nur das Yin und Yang einer Energie, das sich entlang der Linearität von Zeit durch unsere Realität bewegt. Ihrem Streben liegt eine introvertiert ausgerichtete Harmonie zu Grunde. Es werden immer beide Zustände benötigt, um das Ganze zu ergeben. Daher unterliegt das Leben einer ständigen Veränderung. Das fortwährende Fliessen der Pole hin zur Ausgewogenheit bringt eine Vollkommenheit der Schöpfung in unserer 4-dimensionalen Welt von Raum und Zeit ein. Diese Welt nehmen wir mit unseren körperlichen fünf Sinnen wahr, das heißt wir spüren sie. Die Eigenschaften von Yin und Yang sind absolut neutral. Sie haben weder eine bestimmte Qualität noch eine konkrete Bedeutung. Ihr Vorhandensein stellt lediglich eine Menge Potenziale zur Verfügung, mit deren Hilfe wir maximierte Erfahrungen als Menschen machen können.

Und genau das tun wir auch! Denn, wie wir diesen zweiseitigen Zustand empfinden, ist eine ganz andere Sache. Mit unseren Gefühlen bewerten wir die jeweiligen Teile einer Energie. Auf Grund dessen, was wir in Konfrontation damit spüren, beurteilen wir sie mit „gut“ oder „schlecht“. Damit erschaffen wir die Dualität unserer Empfindungen. Es ist ein ausschließlich persönliches Urteil und hängt von den im individuellen Bewusst-Sein gespeicherten Erfahrungen aus der Vergangenheit ab. Dabei geht es aber nicht nur um dieses Leben. Die paar Jährchen wären viel zu wenig, um uns derartig stark zu prägen. Vielmehr geht es um alle bisherigen Existenzen auf der Erde. Auch das energetische Erbe von Atlantis spielt eine Rolle. Die „Endzeit“, in der wir jetzt leben, macht eine Generalsanierung aller Leben notwendig. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nicht die kleinste Informations-Energie aus irgendeinem Ereignis in irgendeinem Leben ist jemals verloren gegangen. Alles wird mit Hilfe unserer Gefühle in dem riesigen Speicher des Bewusst-Seins und in weiterer Folge in der Seele, festgeschrieben. Das ist es auch, was wir im Allgemeinen als ein „durch Erfahrung erweitertes Bewusst-Sein“ bezeichnen. Jede gefühlsmäßige Regung wird notiert und dadurch zur Erfahrung gemacht.

Anderes formuliert könnte man die individuelle Dualität auch als einen fixierten Zusammenhang zwischen wahrgenommener Polarität und entstandenen Gefühlen bezeichnen. Was wir sehen, hören, tasten, riechen oder schmecken löst einen biochemischen Prozess in den Nerven aus. Selbst Energien, die wir nicht durch unsere Sinne wahrnehmen, wie zum Beispiel Vorgänge im Körperinneren oder in den Chakren, laufen über diese Kanäle zum Zentrum im Kopf. Das Gehirn registriert ein Ereignis und leitete es an das Bewusst-Sein weiter. Dort wird nach Entsprechungen aus der Vergangenheit gesucht. Werden sie gefunden - was fast immer der Fall ist - schickt das Bewusst-Sein einen Energieimpuls an bestimmte Regionen im Gehirn, wo dann die dementsprechenden Gefühle ausgelöst werden. Dieser Energienimpuls hat eine festgelegte Schwingungs-Frequenz. Nämlich genau die, die wir ihm seinerzeit (oder immer wieder) einprogrammiert haben. Das Spektrum reicht von „niedrig“ bis „hoch“. Und wir alle wissen, dass eine niedrige Schwingung auch niedrige Gefühle auslöst, also mit „Leid“ untrennbar verbunden ist. Wut, Hass, Schmerz, Trauer, Getrenntheit, Opferhaltung, usw. finden durch sie eine dementsprechende Resonanz (Entsprechung). Im Gegensatz dazu werden Freude und Glück, also positive Zustände, von einer hohen Schwingung getragen.

Man kann den Vorgang gut mit einem Computer vergleichen. Tippen wir den Namen eines Programms über die Tastatur ein, so erscheint er am Bildschirm. Exakt was wir eingegeben haben, sehen wir im Außen. Befindet sich ein Programm auf der Festplatte, dessen Startdatei genau diesem Namen entspricht, dann beginnt es aktiv zu werden. Es führt seine Befehle der Reihe nach aus. Das gespeicherte Programm ist aufgerufen und belegt den Hauptspeicher. Der für uns wahrnehmbare Bereich (Bildschirm) verändert sich. Was im Rechner selbst vorgeht, können wir nicht feststellen. Die Abarbeitung der Quell-Codes erfolgt viel zu schnell, als dass wir sie mitverfolgen können. Der Prozess liegt außerhalb des menschlichen Wahrnehmungs-Spektrums. Auch wissen wir nicht, seit wann dieses Programm im Computer ist. Möglicherweise wurde es bereits bei der Produktion mitfabriziert oder erst vor kurzem im Speichermedium abgelegt. Es ist auch völlig egal! Genauso wenig wie die Rechnervorgänge selbst eine Auswirkung auf uns haben, bleibt der Zeitpunkt einer Installation unerheblich. Wichtig ist, was am Bildschirm in unserer Realität erscheint! Denn genau dafür haben wir den Namen eingetippt.

Das aufgerufene Programm lässt aber Rückschlüsse auf die vergangene Handlung der Eingabe und den Inhalt der Festplatte zu. Und daran können wir erkennen, was für eine Aktion von uns, welche Re-aktion in uns, zur Folge hat. Trotzdem IST das Ergebnis, wie es IST, unabhängig seiner Gründe! Daran gibt es nichts zu rütteln. Jede Manipulation und Verdrängung wäre völlig sinnlos. Sicherlich könnten wir den Bildschirm ausschalten. Aber das Programm würde trotzdem ablaufen und die Auswirkungen auf den Computer wären die gleichen. Oder wir schieben die Schuld dem „Blechtrottel“ zu, der wieder einmal spinnt. Nur der ist nicht einmal in der Lage „bis drei zählen“ zu können, weil er nur zwischen „1“ (Strom) und „0“ (Nicht-Strom) unterscheiden kann. Also wer trägt dann bloß die Verantwortung für die aktuelle Situation?
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Eine Hilfe zur Akzeptanz des Leids

Damit kommt der Verstand ins Spiel. Er ist ein wunderbares Instrument für die irische Fokussierung des Menschen! Seine Möglichkeiten sind aber ziemlich beschränkt. Er kann nur mit dem umgehen, was innerhalb seiner „realistischen“ vier Dimensionen Raum findet. Dennoch hat er zwei sehr wichtige Aufgaben, die uns gut helfen können: Die wertfreie Analyse der gegenwärtigen Situation und das „Wie“ des ersten Schrittes für die Entscheidung zu einer absichtlichen Veränderung. Der Verstand listet eine Logik der Fakten (Ereignisse, Gefühls-Zustände, Anwendungen von intellektuellem Wissen, usw.) auf und ist fähig, ihre Zusammenhänge zu ergründen. Sein Job heißt: „Beobachten und organisieren!“ Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum Wissenschaften in erster Linie eine Sache des Kopf-Denkens sind.

Wenn wir beispielsweise mit dem Hammer schräg draufhauen, dann verbiegt sich der Nagel. Also beobachten wir, wie unser Tun zu einem verbogenen Ergebnis führt. Die gegenwärtige Situation IST im Vergleich zu unseren Erwartung und Vorstellungen, ein Fehlschlag: Wir haben das beabsichtige Ziel – zwei Holzstücke zusammen zu nageln – nicht erreicht. Eine unabänderliche Tatsache! Daran haben weder der Hammer, der Nagel, noch unsere Schreibtisch-Hände Schuld. WIR haben es nicht geschafft! Das ist ebenfalls eine unabänderliche Tatsache! Es gilt die Verantwortung für unser Tun zu übernehmen.

So, nun können wir es wissenschaftlich analysieren, in dem wir erkennen, dass der Weg der Schlagkraft einen spitzen Winkel zum Nagelkopf bildete, er aber eine Gerade sein hätte müssen. Oder wir stellen mit Hilfe des Hausverstandes einfach und klar fest: „Das war nix gut!“ Gleichgültig, wie wir es formulieren, auf jeden Fall organisieren wir die Haltung unserer Hand von „seitwärts“ in „direkt darüber“ um. Zumindest sollte es so sein. Aber Gerüchten zufolge, dürfte es MitbürgerInnen geben, die auch den nächsten Nagel wieder krumm schlagen werden.

Trotzdem führt die Logik der Fakten zum Erfolg. Bei der einen Person sofort und bei der anderen dauert es eben etwas länger. Macht nichts! Irgendwann dringt der Nagel in das Holz ein. Vorausgesetzt natürlich, der Daumen ist nicht dazwischen. Fazit: Wir haben etwas festgestellt (nicht erreichtes Ziel) und das darauf folgende Verhalten auf Grund unserer Beobachtung verändert, d.h. neu organisiert.

Der Ärger über einen Nagel mit Bauch und die anschließende Freude des Erfolgs sind gefühlsmäßiger Natur. Sie haben das Bewusst-Sein erweitert und eine Bewusst-Werdung gebracht. Das berühmte „Aha“! Die kopfgesteuerte Analyse und eine dadurch veranlasste Handlung wurden in eine gefühlsbedingte Erfahrung umgewandelt. So funktioniert wahres Lernen! Ein mit Wissen vollgestopfter Kopf ist völlig sinnlos. Erst dann, wenn wir dieses Wissen in die Praxis umsetzen und die Konsequenzen fühlen, ziehen wir einen realen Nutzen daraus. Damit machen wir Wissen und auch Glauben zur Erfahrung. Wir integrieren. Vorher war es eine von außen kommende Energie, die in unser individuelles Energiefeld (Geist, Bewusst-Sein, Aura) eingedrungen ist und daher als Externes von der eigenen Schwingung ausgewogenen wird. Etwas Fremdes neutralisieren wir und aus diesem Grund vergessen wir auch. Nun ist es als Erfahrung im Bewusst-Sein unauslöschlich eingebrannt. Wenn uns etwas bewusst wird, dann entsteht es von Innen heraus – es hat seinen Ursprung IN uns - und ist daher sofort ein Teil VON UNS. Genau diesen Prozess kann der nüchtern eingesetzte Verstand beschleunigen. Es lässt sich natürlich nicht nur bei „Hammer und Nagel“ anwenden, sondern ist auf alle Lebensbereiche übertragbar. Wenn jemand die dritte „gescheiterte“ Ehe hinter sich hat, dann wäre wahrscheinlich ein bisschen nachdenken mit dem Verstand angebracht. Außer man will das andere Geschlecht durch Schuldzuweisungen endgültig zum Gegner erklären.

Natürlich ist der Verstand nicht das allein selig Machende, so wie es viele Menschen gerne glauben möchten. Bereits die energetische Fülle eines unbedeutenden Ereignisses geht weit über seine Fassungsvermögen hinaus. Es hat – wie alles in unserem Leben - interdimensionale Zusammenhänge und der Verstand ist nur auf die 4-Dimensionen des Irdischen konzentriert. Damit wird der Inhalt zu einer Angelegenheit des Gefühls, das heißt nicht der Kopf, sondern das Herz, denkt. Er kann es nicht mehr begreifen, weil die Fülle der Erfahrungs-Energie zu groß ist. Trotzdem bietet uns das Oberstübchen eine nützliche Hilfe zur Problemlösung und Erfüllung unserer Wünsche an.
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Glaubenssysteme

„Beobachten“ darf aber nicht mit „bewerten“ oder „organisieren“ und auch nicht mit „Rache üben“ verwechselt werden. Wie gesagt, das sind Angelegenheiten des Gefühls. Der Verstand/Intellekt selbst löst keine veränderten Zustände in unserem Körper aus. Er greift immer nur auf die abgelegten Erfahrungen im Bewusst-Sein zurück und holt sie mit hervor. Meist können wir diesem Zusammenspiel nicht entrinnen und eine intellektuelle Analyse wird emotionell eingefärbt. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass weder eine Opferhaltung aus der Vergangenheit abgeleitet, noch mögliche Folgen (Ängste) in die Zukunft projizieren werden.

Und genau hier liegt auch „der Hund begraben“. Die Antwort auf die Frage, warum wir leiden, ist in unserer Erfahrung zu finden. Allgemein wird es als das „Gesetz von Ursache und Wirkung“ bezeichnet. Das heißt, eine bestimmte Ursache hat eine bestimmte Kausalität, die wir ja auf Grund unserer Erfahrung exakt kennen, zur Wirkung. Was gestern war, spüren wir heute wieder und deshalb wird es auch morgen wieder so sein, glauben wir. Die bisher gelebte Erfahrung bestätigt es. Dadurch haben sich im Laufe der Jahrtausende Systeme entwickelt, die durch unseren Glauben daran absoluten Bestand haben. Ihre Funktionsweisen bilden unsere Realität. Nur, seit einigen Jahren beginnen sie immer mehr zu versagen, denn bei genauer Betrachtung wird das bisherige Absolute relativ und stellt sich als menschliche Illusion heraus. Aber auch das ist wieder eine andere Geschichte, die mit den Schlagwörtern „Apokalypse“ und „Neue Energie“ zusammen hängt.
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Die Suche nach der Herrlichkeit unseres Ursprungs

Unser gesamtes Leben basiert auf diesen Glaubenssystemen. Ihre Einflüsse sind sehr viel tiefer verwurzelte, als wir es auch nur annähernd vermuten. Alle zweiseitigen Zusammenhänge beruhen auf einem Ur-Glaubenssystem: „Menschsein verleugnen / zu Gott kommen“. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was ein Gott, an den Sie möglicherweise gar nicht glauben und „Er“ auch kein Thema für Sie ist, mit Ihnen zu tun?

Der Begriff „Gott“, wie er allgemein interpretiert und gebraucht wird, beschreibt eine außerirdische, übergroße, nicht kalkulierbare Macht, der wir auf Gedeih und Verderb hilflos ausgeliefert sind. Angeblich ist es eine oberhalb von uns befindliche Autorität, deren Wünsche und Vorstellungen wir nur vermuten, aber auf keinen Fall genau definieren können. Annähernde Formulierungen glauben die Religionen und Kirchen zu haben (ein Glaubenssystem). Zusammengefasst besteht die Meinung, durch ein gottgefälliges Leben die Trefferquote für ein angebliches Paradies erhöhen zu können.

In Wahrheit hat es aber vielmehr mit einem Zustand der Herrlichkeit unseres Ursprungs zu tun. Eine immerwährende Glückseligkeit in wirklicher Freiheit, getragen von Freude und dem gesamten Bewusst-Sein über sich selbst, kommen der Definition „Gott“ vielleicht einen Schritt näher. Man kann es auch als ALL-EINEM oder ALL-DAS-WAS-IST bezeichnen. Tief in unserem Inneren wissen wir darüber Bescheid. Als Menschen haben wir einen Schleier des Vergessens übergezogen, weil wir uns in spiritueller Blindheit erfahren möchten. Wir wissen nicht, wer wir ursprünglich sind. Aber wir haben eine verschüttete Ahnung davon. Aus diesem Grund glauben wir, wenn wir das erdenbürgerliche Drumherum wegnehmen, bleibt nur mehr diese Ahnung - unser vermuteter Kern - übrig und wir können wieder so sein, wie wir wirklich sind oder zumindest einst waren. Daher erschaffen wir unzählige Reduzierungen auf 4-dimensionaler Ebene für uns. Vor allen das Leid scheint uns ein sehr, sehr wichtiger Weg dorthin zu sein.

Jedes Mal, wenn wir „eine aufs Dach bekommen“, lernen wir uns ein Stück näher kennen. Wir gehen dann einen Schritt auf dem Weg, der genau zu dieser Ahnung führt. Alle empfundenen Gefühle verändern uns in die Richtung einer Erkenntnis über uns selbst. Die Wirkung der negativen Seite ist weitaus größter als die der positiven. Da sie durch ihre niedrige Schwingung unangenehme Zustände auslöst, beschäftigen wir uns sehr intensiv damit. Auch glauben wir, mit „Schlechtem“ Schuld auf uns zu laden. Das wollen wir natürlich nicht und deshalb setzen wir alles daran, wieder ins Helle zu kommen. Was gut läuft, ist uns nicht viel Gedankenarbeit Wert. Hingegen bekommen zum Beispiel Schmerzen und Trauer, einen Großteil unserer Aufmerksamkeit. Wir streben nach dem Wissen, warum wir in diese Situation kommen konnten, was geschieht und wie wir es ändern können. Notwendigerweise müssen wir dabei nach innen blicken und werden mit unserer Persönlichkeit (inkarnationsbedingter Fokus des Bewusst-Seins und der seelischen Lebensabsicht) konfrontiert. Psychologisch ausgedrückt könnte man sagen, ein Teil des Unterbewusstseins dringt ins Tages-Bewusstsein. Der menschlich nicht bekannte Bereich des Ich verliert an Einfluss. Nun wissen wir mehr über uns. Es ist eine über viele Inkarnationen durchgeführte Kleinstarbeit, die jetzt bei ihrem Ende anlangt.

Zugegeben, wenn man die Nachrichten im TV verfolgt oder die Zeitung aufschlägt, scheint man nichts davon zu merken. Im Gegenteil, es hat den Anschein, als ob die Welt nun endgültig aus den Fugen gerät. Aber genau darin ist auch der „Beweis“ zu finden. Die dualen Prozesse wollen sich verwirklichen, um den beteiligten Menschen in verstärktem Ausmaß Bewusst-Werdungen für ihre Realität zu bringen. Solche Geschehnisse hat es immer schon gegeben. Kriege, Hungersnöte, Umweltkatastrophen, Dramen, usw. waren seit jeher ein ständiger Begleiter der Menschheit. Nun aber komprimieren sie ihren Ablauf pro Zeiteinheit. Was früher Monate und Jahre gebraucht hat, läuft heute innerhalb ein paar Wochen ab. Die Potenziale der zweiseitigen Energie verdichten ihre Erscheinungen auf 4-dimensionaler Ebene. Das ist auch der Grund, warum uns allen die Zeit so schnell vergeht. Die Veränderungen des einzelnen Individuums beschleunigen und damit wird auch ihre Gesamtheit im globalen Kollektiv schneller.

Das Yin und Yang als Gegenteile von Weiblich und Männlich einer ganzheitlichen Energie

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Das Ende des Leidens

Abgesehen von den gechannelten Informationen einiger Geistwesen, die für mich persönlich stimmig sind, wie zum Beispiel Kryon, Tobias, New Energy Team, Die Gruppe, usw. gibt es auch eine logische Erklärung dafür, warum sich die Dualität aufzulösen beginnt:

Eingangs haben wir festgestellt, dass wir innerhalb einer Polarität leben, in der sich das Yin und Yang einer Energie entlang der Zeitachse bewegt. Das heißt, unserem Diesseits liegt eine Linearität zu Grunde. In Verbindung mit dem Jenseits ist es ein Kreis. Da aber unsere irdischen vier Dimensionen nur einen Ausschnitt dieses Kreises zeigen, gibt es für uns einen Anfang und ein Ende. Demzufolge ist alles was begonnen hat auch irgendwann wieder aus!

Vor vielen Jahrtausenden haben wir unser jetziges Spiel mit dem Leiden angefangen. Jedes Mal, wenn wir die negative Seite einer Angelegenheit gefühlt haben, ist auch die positive wieder gekommen. Es ist (war) ein ständiges Wechselspiel von Plus und Minus. Ihrem Selbstverständnis gemäß dreht sich die Yin/Yang-Scheibe, um eine Ausgewogenheit für sich zu erreichen. Als Konsequenz bleibt die Ent-wicklung unseres Bewusst-Seins übrig. Und was sich weiter entwickeln will, braucht eine ständig steigende Ausgangsbasis. Ansonsten würde es auf der Stelle treten und hätte jeden Sinn verloren.

Für einen Bauern im Mittelalter war das Leben zwar anstrengend, aber einfach. Im Großen und Ganzen ging es „nur“ darum, im Rhythmus der Natur zu überleben. Heute sind wir weit weniger von den Launen der Natur abhängig, dennoch ist unser Leben viel schwieriger und komplizierter geworden. Trotzdem in den Industrienationen grundsätzlich niemand mehr zu hungern oder frieren braucht, ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht glücklicher geworden. Am Problem selbst – der Suche nach dem Glück - hat sich nichts geändert, aber das Niveau ist gestiegen.

Mit jeder Umdrehung verschraubt sich die Yin/Yang-Scheibe zugleich auch höher. Innerhalb einer linearen Umgebung gelangt sie irgendwann an das Ende ihrer Entwicklungs-Geraden. Das ist der Punkt, wo wir das Leid und die Involvierung in Dramen nicht mehr brauchen. Wir haben ausgelernt! Jedes weitere Problem in einer bestimmten Angelegenheit bringt keine Steigerungsmöglichkeit für unser Bewusst-Sein mehr. Und die Göttliche Effizienz der Schöpfung sorgt dafür, dass alles, was wir nicht mehr brauchen, aus unserer Realität verschwindet. Damit kann sich die gesamte Angelegenheit auf eine neue Ebene der Erfahrung heben. Es ist ein Zustand, der bereits in sich vollständig ist und keine Dualität mehr verwirklichen muss. Somit wird zu dem, was wir wollen, nicht mehr auch automatisch das Gegen-Teil angefügt. Zusätzlich ist die Dynamik und Kraft dieser NEUEN ENERGIE sehr viel stärker, als wir es innerhalb der Dualität gewohnt sind (waren). Damit verändert sich auch das Wesen der Erfahrung. Was früher zwischen zwei Extremzuständen hin und her geworfen wurde, gleitet nun in ein realtiv sanftes Sich-Gewahr-Werden ohne Schuld und Sühne über.

Das ist der Weg zum Göttlichen Menschen und im Gesamten, die grandiose Zukunft der Menschheit.
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Zusammenfassung

Wir Menschen leben innerhalb einer Polarität, deren beide Teile zur Gänze neutral sind. Da wir nicht wissen, wer wir wirklich sind, versuchen wir mit Hilfe von Bewertungen einen Weg der Erfahrungen zu gehen. Mit Hilfe dessen, wie wir die jeweiligen Seiten einer Energie (Yin und Yang) empfinden, unterscheiden wir zwischen Positiv und Negativ. Wir differenzieren zwischen dem, was wir haben wollen (Positiv - angenehm) und dem, was wir nicht haben wollen (Negativ – unangenehm). Ziel ist es, eine tief in uns verschüttete Wahrheit zu finden, die auf eine bewusste Herrlichkeit unseres wahren Wesens hinweist. Das „Leid“ scheint uns die genaue Richtung vorzugeben.

Der Einsatz des menschlichen Verstands kann die Entwicklung des Bewusst-Seins beschleunigen. Er hilft uns, die eigene Realität ohne Verdrängung oder Opferhaltung zu erkennen. Seine Aufgaben sind „beobachten und organisieren“. Wenn wir die Fakten – Erscheinungen in unserer Realität - beobachten, dann können wir logische Schlüsse ziehen, die den ersten Schritt einer Entscheidung für die Veränderung der aktuellen Situation organisieren.

Die bisherige lineare Entwicklung der Menschheit geht ihrem Ende entgegen. Wir stehen vor einer neuen Ebene irdischer Existenz, in der sich das Leid und Negative aufzulösen beginnt.
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Inhalt Allgemein 


Zusatz:
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