Warum leiden wir?Leid hat mit unserer Vergangenheit zu tun. Akzeptanz und Veränderung lassen uns den Schritt in eine großartige Zukunft vollziehen.
Eine Hilfe zur Akzeptanz des Leids Die Suche nach der Herrlichkeit unseres Ursprungs Wie kommt Leid zu Stande?Unsere menschliche Geschichte ist eine endlose Chronologie des Leids. Seit jeher bestimmt es unser Leben. Egal, was wir unternahmen, es war unmöglich, dem Kreislauf von „gut“ und „böse“ zu entrinnen. Weder ein religiöser Glaube, noch die Esoterik mit ihrem positiven Denken oder „Verzicht und menschliche Reduzierung“ brachten uns das Glück, das wir so sehr wünschen. Nun ist es anders! Bevor wir aber die Frage nach dem „warum“ und „wieso“ stellen, sollten wir uns ansehen, wie Leid zu Stande kommt, welche Vorgänge dahinter stecken und weshalb wir süchtig danach sind, Unangenehmes zu fühlen. Ja, geradezu Leid-Junkies sind. Eines möchte ich vorwegnehmen: Unser Leiden hat(te) Sinn! Es wartet eine grandiose Zukunft auf uns. Die Welt in der wir leben ist polar, das heißt jedes Ding besteht aus zwei Seiten. Unsere Inkarnation beginnt mit Geburt und endet mit Tod. Der Tag hat einen Morgen und einen Abend. Mal sind wir gesund und ein anderes Mal sind wir krank. Diese Polarität ist einfach nur das Yin und Yang einer Energie, das sich entlang der Linearität von Zeit durch unsere Realität bewegt. Ihrem Streben liegt eine introvertiert ausgerichtete Harmonie zu Grunde. Es werden immer beide Zustände benötigt, um das Ganze zu ergeben. Daher unterliegt das Leben einer ständigen Veränderung. Das fortwährende Fliessen der Pole hin zur Ausgewogenheit bringt eine Vollkommenheit der Schöpfung in unserer 4-dimensionalen Welt von Raum und Zeit ein. Diese Welt nehmen wir mit unseren körperlichen fünf Sinnen wahr, das heißt wir spüren sie. Die Eigenschaften von Yin und Yang sind absolut neutral. Sie haben weder eine bestimmte Qualität noch eine konkrete Bedeutung. Ihr Vorhandensein stellt lediglich eine Menge Potenziale zur Verfügung, mit deren Hilfe wir maximierte Erfahrungen als Menschen machen können. Und genau das tun wir auch! Denn, wie wir diesen zweiseitigen Zustand empfinden, ist eine ganz andere Sache. Mit unseren Gefühlen bewerten wir die jeweiligen Teile einer Energie. Auf Grund dessen, was wir in Konfrontation damit spüren, beurteilen wir sie mit „gut“ oder „schlecht“. Damit erschaffen wir die Dualität unserer Empfindungen. Es ist ein ausschließlich persönliches Urteil und hängt von den im individuellen Bewusst-Sein gespeicherten Erfahrungen aus der Vergangenheit ab. Dabei geht es aber nicht nur um dieses Leben. Die paar Jährchen wären viel zu wenig, um uns derartig stark zu prägen. Vielmehr geht es um alle bisherigen Existenzen auf der Erde. Auch das energetische Erbe von Atlantis spielt eine Rolle. Die „Endzeit“, in der wir jetzt leben, macht eine Generalsanierung aller Leben notwendig. Aber das ist eine andere Geschichte. Nicht die kleinste Informations-Energie aus irgendeinem Ereignis in irgendeinem Leben ist jemals verloren gegangen. Alles wird mit Hilfe unserer Gefühle in dem riesigen Speicher des Bewusst-Seins und in weiterer Folge in der Seele, festgeschrieben. Das ist es auch, was wir im Allgemeinen als ein „durch Erfahrung erweitertes Bewusst-Sein“ bezeichnen. Jede gefühlsmäßige Regung wird notiert und dadurch zur Erfahrung gemacht. Anderes formuliert könnte man die individuelle Dualität auch als einen fixierten Zusammenhang zwischen wahrgenommener Polarität und entstandenen Gefühlen bezeichnen. Was wir sehen, hören, tasten, riechen oder schmecken löst einen biochemischen Prozess in den Nerven aus. Selbst Energien, die wir nicht durch unsere Sinne wahrnehmen, wie zum Beispiel Vorgänge im Körperinneren oder in den Chakren, laufen über diese Kanäle zum Zentrum im Kopf. Das Gehirn registriert ein Ereignis und leitete es an das Bewusst-Sein weiter. Dort wird nach Entsprechungen aus der Vergangenheit gesucht. Werden sie gefunden - was fast immer der Fall ist - schickt das Bewusst-Sein einen Energieimpuls an bestimmte Regionen im Gehirn, wo dann die dementsprechenden Gefühle ausgelöst werden. Dieser Energienimpuls hat eine festgelegte Schwingungs-Frequenz. Nämlich genau die, die wir ihm seinerzeit (oder immer wieder) einprogrammiert haben. Das Spektrum reicht von „niedrig“ bis „hoch“. Und wir alle wissen, dass eine niedrige Schwingung auch niedrige Gefühle auslöst, also mit „Leid“ untrennbar verbunden ist. Wut, Hass, Schmerz, Trauer, Getrenntheit, Opferhaltung, usw. finden durch sie eine dementsprechende Resonanz (Entsprechung). Im Gegensatz dazu werden Freude und Glück, also positive Zustände, von einer hohen Schwingung getragen. Man kann den Vorgang gut mit einem Computer vergleichen. Tippen wir den Namen eines Programms über die Tastatur ein, so erscheint er am Bildschirm. Exakt was wir eingegeben haben, sehen wir im Außen. Befindet sich ein Programm auf der Festplatte, dessen Startdatei genau diesem Namen entspricht, dann beginnt es aktiv zu werden. Es führt seine Befehle der Reihe nach aus. Das gespeicherte Programm ist aufgerufen und belegt den Hauptspeicher. Der für uns wahrnehmbare Bereich (Bildschirm) verändert sich. Was im Rechner selbst vorgeht, können wir nicht feststellen. Die Abarbeitung der Quell-Codes erfolgt viel zu schnell, als dass wir sie mitverfolgen können. Der Prozess liegt außerhalb des menschlichen Wahrnehmungs-Spektrums. Auch wissen wir nicht, seit wann dieses Programm im Computer ist. Möglicherweise wurde es bereits bei der Produktion mitfabriziert oder erst vor kurzem im Speichermedium abgelegt. Es ist auch völlig egal! Genauso wenig wie die Rechnervorgänge selbst eine Auswirkung auf uns haben, bleibt der Zeitpunkt einer Installation unerheblich. Wichtig ist, was am Bildschirm in unserer Realität erscheint! Denn genau dafür haben wir den Namen eingetippt. Das aufgerufene Programm lässt aber Rückschlüsse auf die vergangene Handlung der Eingabe und den Inhalt der Festplatte zu. Und daran können wir erkennen, was für eine Aktion von uns, welche Re-aktion in uns, zur Folge hat. Trotzdem IST das Ergebnis, wie es IST, unabhängig seiner Gründe! Daran gibt es nichts zu rütteln. Jede Manipulation und Verdrängung wäre völlig sinnlos. Sicherlich könnten wir den Bildschirm ausschalten. Aber das Programm würde trotzdem ablaufen und die Auswirkungen auf den Computer wären die gleichen. Oder wir schieben die Schuld dem „Blechtrottel“ zu, der wieder einmal spinnt. Nur der ist nicht einmal in der Lage „bis drei zählen“ zu können, weil er nur zwischen „1“ (Strom) und „0“ (Nicht-Strom) unterscheiden kann. Also wer trägt dann bloß die Verantwortung für die aktuelle Situation?
Eine Hilfe zur Akzeptanz des LeidsDamit kommt der Verstand ins Spiel. Er ist ein wunderbares Instrument für die irische Fokussierung des Menschen! Seine Möglichkeiten sind aber ziemlich beschränkt. Er kann nur mit dem umgehen, was innerhalb seiner „realistischen“ vier Dimensionen Raum findet. Dennoch hat er zwei sehr wichtige Aufgaben, die uns gut helfen können: Die wertfreie Analyse der gegenwärtigen Situation und das „Wie“ des ersten Schrittes für die Entscheidung zu einer absichtlichen Veränderung. Der Verstand listet eine Logik der Fakten (Ereignisse, Gefühls-Zustände, Anwendungen von intellektuellem Wissen, usw.) auf und ist fähig, ihre Zusammenhänge zu ergründen. Sein Job heißt: „Beobachten und organisieren!“ Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum Wissenschaften in erster Linie eine Sache des Kopf-Denkens sind. Wenn wir beispielsweise mit dem Hammer schräg draufhauen, dann verbiegt sich der Nagel. Also beobachten wir, wie unser Tun zu einem verbogenen Ergebnis führt. Die gegenwärtige Situation IST im Vergleich zu unseren Erwartung und Vorstellungen, ein Fehlschlag: Wir haben das beabsichtige Ziel – zwei Holzstücke zusammen zu nageln – nicht erreicht. Eine unabänderliche Tatsache! Daran haben weder der Hammer, der Nagel, noch unsere Schreibtisch-Hände Schuld. WIR haben es nicht geschafft! Das ist ebenfalls eine unabänderliche Tatsache! Es gilt die Verantwortung für unser Tun zu übernehmen. So, nun können wir es wissenschaftlich analysieren, in dem wir erkennen, dass der Weg der Schlagkraft einen spitzen Winkel zum Nagelkopf bildete, er aber eine Gerade sein hätte müssen. Oder wir stellen mit Hilfe des Hausverstandes einfach und klar fest: „Das war nix gut!“ Gleichgültig, wie wir es formulieren, auf jeden Fall organisieren wir die Haltung unserer Hand von „seitwärts“ in „direkt darüber“ um. Zumindest sollte es so sein. Aber Gerüchten zufolge, dürfte es MitbürgerInnen geben, die auch den nächsten Nagel wieder krumm schlagen werden. Trotzdem führt die Logik der Fakten zum Erfolg. Bei der einen Person sofort und bei der anderen dauert es eben etwas länger. Macht nichts! Irgendwann dringt der Nagel in das Holz ein. Vorausgesetzt natürlich, der Daumen ist nicht dazwischen. Fazit: Wir haben etwas festgestellt (nicht erreichtes Ziel) und das darauf folgende Verhalten auf Grund unserer Beobachtung verändert, d.h. neu organisiert. Der Ärger über einen Nagel mit Bauch und die anschließende Freude des Erfolgs sind gefühlsmäßiger Natur. Sie haben das Bewusst-Sein erweitert und eine Bewusst-Werdung gebracht. Das berühmte „Aha“! Die kopfgesteuerte Analyse und eine dadurch veranlasste Handlung wurden in eine gefühlsbedingte Erfahrung umgewandelt. So funktioniert wahres Lernen! Ein mit Wissen vollgestopfter Kopf ist völlig sinnlos. Erst dann, wenn wir dieses Wissen in die Praxis umsetzen und die Konsequenzen fühlen, ziehen wir einen realen Nutzen daraus. Damit machen wir Wissen und auch Glauben zur Erfahrung. Wir integrieren. Vorher war es eine von außen kommende Energie, die in unser individuelles Energiefeld (Geist, Bewusst-Sein, Aura) eingedrungen ist und daher als Externes von der eigenen Schwingung ausgewogenen wird. Etwas Fremdes neutralisieren wir und aus diesem Grund vergessen wir auch. Nun ist es als Erfahrung im Bewusst-Sein unauslöschlich eingebrannt. Wenn uns etwas bewusst wird, dann entsteht es von Innen heraus – es hat seinen Ursprung IN uns - und ist daher sofort ein Teil VON UNS. Genau diesen Prozess kann der nüchtern eingesetzte Verstand beschleunigen. Es lässt sich natürlich nicht nur bei „Hammer und Nagel“ anwenden, sondern ist auf alle Lebensbereiche übertragbar. Wenn jemand die dritte „gescheiterte“ Ehe hinter sich hat, dann wäre wahrscheinlich ein bisschen nachdenken mit dem Verstand angebracht. Außer man will das andere Geschlecht durch Schuldzuweisungen endgültig zum Gegner erklären. Natürlich ist der Verstand nicht das allein selig Machende, so wie es viele Menschen gerne glauben möchten. Bereits die energetische Fülle eines unbedeutenden Ereignisses geht weit über seine Fassungsvermögen hinaus. Es hat – wie alles in unserem Leben - interdimensionale Zusammenhänge und der Verstand ist nur auf die 4-Dimensionen des Irdischen konzentriert. Damit wird der Inhalt zu einer Angelegenheit des Gefühls, das heißt nicht der Kopf, sondern das Herz, denkt. Er kann es nicht mehr begreifen, weil die Fülle der Erfahrungs-Energie zu groß ist. Trotzdem bietet uns das Oberstübchen eine nützliche Hilfe zur Problemlösung und Erfüllung unserer Wünsche an.
Glaubenssysteme„Beobachten“ darf aber nicht mit „bewerten“ oder „organisieren“ und auch nicht mit „Rache üben“ verwechselt werden. Wie gesagt, das sind Angelegenheiten des Gefühls. Der Verstand/Intellekt selbst löst keine veränderten Zustände in unserem Körper aus. Er greift immer nur auf die abgelegten Erfahrungen im Bewusst-Sein zurück und holt sie mit hervor. Meist können wir diesem Zusammenspiel nicht entrinnen und eine intellektuelle Analyse wird emotionell eingefärbt. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass weder eine Opferhaltung aus der Vergangenheit abgeleitet, noch mögliche Folgen (Ängste) in die Zukunft projizieren werden. Und genau hier liegt auch „der Hund begraben“. Die Antwort auf die Frage, warum wir leiden, ist in unserer Erfahrung zu finden. Allgemein wird es als das „Gesetz von Ursache und Wirkung“ bezeichnet. Das heißt, eine bestimmte Ursache hat eine bestimmte Kausalität, die wir ja auf Grund unserer Erfahrung exakt kennen, zur Wirkung. Was gestern war, spüren wir heute wieder und deshalb wird es auch morgen wieder so sein, glauben wir. Die bisher gelebte Erfahrung bestätigt es. Dadurch haben sich im Laufe der Jahrtausende Systeme entwickelt, die durch unseren Glauben daran absoluten Bestand haben. Ihre Funktionsweisen bilden unsere Realität. Nur, seit einigen Jahren beginnen sie immer mehr zu versagen, denn bei genauer Betrachtung wird das bisherige Absolute relativ und stellt sich als menschliche Illusion heraus. Aber auch das ist wieder eine andere Geschichte, die mit den Schlagwörtern „Apokalypse“ und „Neue Energie“ zusammen hängt.
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