Kann Geld erschaffen werden?

Bringt die Neue Energie einen finanziellen Reichtum als Ausdruck ihrer Fülle? Um diese Frage zu beantworten, muss man erkennen, was Geld wirklich ist.

 

Eine der wichtigsten Fragen beantwortet sich von selbst, wenn man erkennt, was Geld wirklich ist. Sehr oft werden die Zahlen am Konto oder der „Zaster“ in der Tasche als Energie bezeichnet. Auch wird beim Preis für eine spirituelle Dienstleistung meist ein „Energieausgleich“ verlangt.

Aber Geld ist keine Energie!

Sie ist weder eine verkörperte Energie (Materie) wie ein Baum oder ein Stück Brot, noch ist sie eine körperlose Energie wie Elektrizität oder Magnetismus. Höchstens in seinem Trägermaterial (Papier oder Metall) ist sie vorhanden. Da macht es aber keinen Unterschied, ob „10“ oder „500“ drauf steht. Für uns Menschen bedeutet es dennoch einen gewaltigen Unterschied, ob wir einen 10-Euro-Schein oder einen 500-Euro-Schein in der Hand halten. Im Supermarkt bekommen wir mit einem 10er nicht viel. Hingegen mit einem 500er ist der Einkaufswagen möglicherweise voll.

Aus diesem Grund kann Geld nur die Spiegelung von Energie sein. Es spiegelt jene Energie wider, die wir dafür kaufen können. Gibt’s nichts zu kaufen, dann ist auch das Geld völlig wertlos, weil es keine beziehbare Energie reflektieren kann. Auf einer einsamen Insel in der Südsee, wo nicht einmal der McDonald´s zu finden ist, können wir bestenfalls den gefangenen Fisch damit braten. Und selbst das funktioniert nur mit Papiergeld.

Mit anderen Worten: Geld ist ein Bezugsschein für Energie im Außen. Je mehr Bezugsscheine wir haben, desto mehr äußere Energien können wir uns gefügig machen. Man kann auch sagen, je mehr Bezugsscheine wir haben, desto sicherer und besser können wir überleben. Hingegen, kreist der Pleitegeier über uns, bekommen wir Angst, weil wir uns dann ohn-mächtig und eingeschränkt handlungsfähig fühlen.

Die Grundlage für ein halbwegs vernünftiges (Über)Leben ist Geld. Keine Frage! Wir brauchen es, um dagegen Nahrung, Wärme, Mobilität, Kommunikation, usw. eintauschen (beziehen) zu können. Wenn wir etwas brauchen, dann müssen wir etwas dafür tun. Auch keine Frage! Das heißt, die Befriedigung von Notwendigkeiten verlangt einen Aufwand. „Geben müssen, um zu bekommen“ ist das älteste Prinzip der Dualität. Auf unser modernes Leben übertragen bedeutet es, dass wir Energien (meist: Arbeitsleistung) geben müssen, um die bunten Spiegelungen von anderen Energien zu bekommen. Aus diesem Grund führen viele von uns Tätigkeiten aus, die sie gar nicht wollen, aber tun müssen, weil sie ja das Geld zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse brauchen.

Warum erschaffen wir uns denn nicht gleich einen großen Batzen Geld? Damit könnten wir doch dieses Problem ein für alle Mal loswerden? Schließlich und endlich sind wir Schöpfer! Noch dazu „in der Neuen Energie“! Und die Neue Energie trägt eine enorme Fülle in sich. Was hindert uns daran?

Also, frei nach der österreichisch/bayrischen Devise: „Auf und da Goaß noch!“, oder etwa nicht?

Die Antwort ist sehr einfach:
Es funktioniert nicht, weil Geld keine Energie ist und daher nicht erschaffen werden kann!

Der Schöpfungsprozess ist ein Energiewandlungs-Prozess par excellence. Mit der Kraft unserer Absicht (den Wunsch/Gedanken ins Tun bringen) transformieren wir die neutrale Schöpfungsenergie. Wir verleihen ihr eine bestimmte Ausrichtung. Zusätzlich zieht sie alle synchronen – dazu passenden – Transformationen an und verdichtet ihre Schwingung. Sobald sie eine „kritische Dichte“ erreicht hat, manifestiert sie zu dem, was wir möchten bzw. vorgegeben haben. In weiterer Folge tritt die Schöpfung dann als Materie oder Situation in unsere Realität ein und wir registrieren sie mit unseren Gefühlen.

Erkennen Sie schon, wo der „Hase im Pfeffer liegt“?

Der gesamte Schöpfungsprozess ist ein reiner Energieprozess! Er ist die Umwandlung von neutraler Schöpfungsenergie in verwirklichte Energie. Das alles hat nichts mit einer Spiegelung, sondern mit der Essenz zu tun. Eine Spiegelung reflektiert die verwirklichte Essenz. Als Reflektor kann sie selbst nicht bestehen und braucht daher ein manifestiertes Objekt (Verwirklichung), welches sie zeigen zu kann.

Wenn wir uns frühmorgens ins Badezimmer schleppen und in den Spiegel blicken, dann sehen wir uns. Nicht mehr (leider) und nicht weniger (Gott sei Dank) als wir selbst sind! Genau genommen ist es der körperliche (verwirklichte) Ausdruck unseres Bewusst-Seins (naja, keine weiteren Kommentare) der da im Spiegel erscheint.


Was wir erschaffen, kann sich spiegeln!
Was wir nicht erschaffen, kann sich auch nicht spiegeln!
Mag der Spiegel auch noch so kunstvoll sein, ohne unsere Schöpfung bleibt er leer!


Genauso verhält es sich auch mit dem lieben Geld. Der Kontostand spiegelt nur unser Bewusst-Sein wider. Was wir uns zugestehen und was nicht. Erschaffen wir ein erfülltes Leben für uns, dann kommt Geld von ganz alleine! Sei es durch einen „glücklichen Zufall“, Arbeit oder wie auch wie immer.

Erschaffen wir uns Reduzierung und Armut, dann kommt auch KEIN Geld oder wir können es nicht halten. Zum Beispiel ist ein Großteil der Lotto-Millionäre heute verschuldet. Wer vorher sich nicht genügend wertvoll erachtete, war es auch nach dem Lottogewinn nicht. Damit wird klar, dass Geld nie direkt erschaffen werden kann. Es ist immer nur der Begleiter unseres Bewusst-Seins bzw. unserer Schöpfungen. Sich nach einer bestimmten Summe im Sparbuch die Gedanken zu verrenken, ist sinnlos, weil eine Spiegelung nur dann entsteht, wenn es eine zugrunde liegende Verwirklichung gibt, die sich zeigen kann.

Es macht aber sehr wohl einen gewaltigen Sinn, nach dem zu streben, was man konkret haben will. Dort wo die Freude liegt, befindet sich auch das Geld. Wie es dorthin kommt, darüber soll sich doch die Schöpfungsenergie (oder die Engel und Geistwesen) den Kopf zerbrechen. Wir sagen nur, wo sie es „deponieren“ sollen, denn der Boss sind wir!


Fußnoten:
Albert Einstein bewies mit seiner Formel E=mc2 (Energie = Materie mal Lichtgeschwindigkeit), dass Energie und Materie austauschbar sind. Es sagte (sinngemäß): „Jede Energie, die langsamer als das Licht wird, gefriert zu Materie.“    zurück

2„Auf und der Ziege hinterher!“ Im Sinne von „jetzt pack ma´s!“    zurück


Inhalt Finanzen



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