Gott ist beweisbar

Aus E = mc2 lässt sich nicht nur ein (meta)physikalischer Beweis Gottes ableiten, es ist auch die Erklärung, wer wir Menschen in Wahrheit sind.


Und damit auch wer wir Menschen sind

E = mc2 ist die bekannteste Gleichung der Welt. Albert Einstein hat damit die Austauschbarkeit von Energie und Masse in seiner Speziellen Relativitätstheorie formuliert. Sie besagt, dass Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt zu Energie wird. Mit anderen Worten: Masse ist Energie, die ihre Erscheinungsform aufgrund einer Geschwindigkeitsreduzierung verändert hat.

Daraus lässt sich nicht nur ein (meta)physikalischer Beweis Gottes ableiten, zusätzlich ist es auch die Erklärung, wer wir Menschen wirklich sind.

E = mc2

Energie = Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat (ca. 300.000 km/sec. x 300.00 km/sec.)

 

Energie bedarf immer auch Energie, das heißt, um Energie zu bekommen, müssen wir schon vorher Energie haben.

Nehmen wir als vereinfachtes Beispiel ein Streichholz. Zünden wir es an, dann wandeln wir die Energien "Schwefel" und "Holz" in die Energien "Licht" und "Wärme" um.

Dieser chemische Energieumwandlungs-Prozess steht prinzipiell für Veränderungen in unserem Leben und dem gesamten Universum. Mit einem Impuls (hier: Bewegungsenergie „anzünden“ = zusätzliche Energie) wird die Erscheinungsform/Zustand von Energien verändert.  Damit wir überhaupt die Energie "Schwefel" bekommen, benötigen wir die Energien "Werkzeug" und "Abbau" (Bewegungsenergie). Vor allem aber brauchen wir die Energie "Erde", wo das chemische Element zu finden ist. Genauso verhält es sich auch bei "Holz". Hier landen wir ebenfalls wieder bei "Erde".

Egal welche Energien wir beschreiben, der Endpunkt ist immer "Erde". Unser Körper mit all seinen materiellen Gegebenheiten ist genauso „Erde“ wie der eines Tieres und Steins. Die Erde selbst ist ein Teil des Universums.
Anderes formuliert: Alle Energien haben die Energie "Universum" als Ursprung.

Bedenkt man, dass Energie nicht neu geschaffen, sondern lediglich transformiert werden kann, dann stellt sich die Frage: Welche Energie wurde zu "Universum" umgewandelt? Wer oder was hat dies veranlasst? Denn jede Veränderung benötigt einen Impuls, der eine Umwandlung erst auslöst (z. B. Bewegungsenergie „anzünden“ als Impuls zur Verbrennung). Geht man nicht von einem willkürlichen Zufall aus, dann braucht es einen konkreten Willen dafür.

Das heißt, es muss eine zusätzliche Energie (Impuls) in einem energetischen Umfeld außerhalb des Universums gegeben haben, damit Raum und Zeit entstehen konnte. Ob diese Schöpfung vor knapp 14 Mrd. Jahren oder zu einem anderen Zeitpunkt statt gefunden hat, ist für unsere Überlegungen nicht wichtig.

Da wir in der Zwischenzeit noch nicht in eine andere Energie transformiert worden sind, scheint der seinerzeitige Impuls nach wie vor aktiv zu sein.

Dieser Logik folgend betreten wir eine Ebene für die wir keine allgemein gültige (wissenschaftliche) Erklärung oder Beschreibung mehr vorweisen können. Die Schöpfung übersteigt unsere denkbaren Möglichkeiten und Vorstellungen. Trotzdem haben wir dafür einen Namen gefunden: Gott!

Angeblich soll „er“ alles aus sich heraus in das Nichts erschaffen haben. „Er“ war (ist) die energetische Umgebung und der Impuls zugleich. ALLES WAS IST scheint aus „ihm“, in „ihm“ und für „ihn“ zu existieren. Demzufolge könnte die Bezeichnung ALL EINEM genauso zutreffend sein.

Gehen wir von dieser Urenergie-Theorie aus, dann wird auch klar, warum ALLES mit ALLEM zusammenhängt, nichts wirklich getrennt ist und auf übergeordneter Ebene als Einheit fungiert.

Für unsere Gleichung bedeutet es, E durch "Gott" ersetzen zu können. Genau genommen, erweitern wir die Energie E um ihre Quelle.

Gott = mc2

ALLES WAS IST = Masse mal Lichtgeschwindigkeit


Wenn E auch Masse m sein kann und wir festgestellt haben, dass die übergeordnete Größe von E Gott ist, dann erkennen wir jetzt einen Zusammenhang zwischen Gott und der Materie (Schöpfung). "Er" ist in Raum und Zeit genauso vorhanden, wie außerhalb. Es ist die 4-dimensionale Manifestation eines Impulses, die von der christlichen Religion mit "sein Wille geschehe" beschrieben wird. Praktisch gesehen können wir diese Göttliche Manifestation als irdische Manifestation mirdisch bezeichnen.

Gott = mirdisch x c2

ALLES WAS IST = irdische Manifestation (Raum und Zeit) x Lichtgeschwindigkeit

 

Ob sich Gott als diesseitige Materie oder jenseitige Energie zeigt, entscheidet die Geschwindigkeit in der sich eine Manifestation befindet. Ist sie innerhalb des irdischen Lichts (kleiner Lichtgeschwindigkeit), so ist sie universell langsam und 4-dimensional (Länge, Breite, Höhe/Tiefe und Zeit). Bewegt sie sich jedoch außerhalb des irdischen Lichts (gleich oder größer Lichtgeschwindigkeit), dann ist sie jenseitig schnell und interdimensional. Die Grenze zwischen dem materiellen Universum und der energetischen Geistwelt ist die Lichtgeschwindigkeit.

Gott / c2 = mirdisch

ALLES WAS IST innerhalb des (irdischen) Lichts = Raum und Zeit (Materie/Universum)


Demzufolge scheinen wir Menschen an Gott lediglich glauben zu können, weil sich unsere Wahrnehmung nur auf das Irdischen (mirdisch) beschränkt?

Für einen „Realisten“ ist es auch so. Gott ist unbewiesen. Es gibt „ihn“ daher auch nicht und die überirdische Seite fällt weg. Die Lichtgeschwindigkeit ist zwar wissenschaftlich belegt, aber was sollte dividiert werden, wenn es keinen Dividenden („Gott“) gibt. Demzufolge bleibt nur die materielle Seite der  Gleichung übrig. Damit kann die Manifestation mirdisch nicht mit „Gott“ ausgetauscht werden, sondern wird einfach nur als wahrnehmbare Masse/Materie gesehen.

Zusammenhänge in der Materie können allgemein gültig definiert, erklärt, wiederholbar nachvollzogen und kommuniziert werden. Bei einem Glauben oder Gedanken ist dies jedoch nicht möglich. Niemand kann den Glauben oder das Denken eines anderen Menschen wirklich definieren oder in seiner gesamten Fülle nachvollziehen. Auch stößt die verbale Beschreibung von Gefühlen sehr schnell an die Grenzen der Sprache. Wäre es anders, würde es keine Missverständnisse, Lügen und nur eine einzige Wahrheit geben. In diesem Fall würde die Psychologie eine exakte Wissenschaft sein. So aber kann sie keine Gesetze, sondern nur Gesetzmäßigkeiten formulieren.

Glauben, denken und fühlen ist ausschließlich nur persönlich gültig. Die innere Welt eines Menschens wird von seinem individuellen Bewusst-Sein bestimmt. Sie hängt von der Fähigkeit ab, Glauben, Hoffnung und Willen entwickeln zu können. Vor allem aber wird sie von der Freiheit zur Entscheidung geprägt. Wir können frei wählen, ob wir etwas wollen oder nicht wollen, weil wir uns der eigenen Existenz bewusst sind. Dadurch entsteht eine Selbst-Beobachtung und aus dieser Beobachtung heraus haben wir die Möglichkeit, Entscheidungen für Veränderungen zu treffen!

Warum sollten wir uns aber verändern wollen, wenn wir nicht ein bestimmtes Ziel, quasi einen höheren Sinn, verfolgen würden? Wie könnten wir ohne eine Intuition schöpferisch tätig sein? Und ganz besonders, wie könnten wir an eine Seele außerhalb unseres menschlichen Seins glauben, wenn wir keine Ahnung oder Vermutung davon hätten? Das treffendste Argument eines Bewusst-Seins über das Irdische hinaus, ist das menschliche Streben nach Macht. Was wollen wir damit bezwecken? Nur überleben zu können, lohnt den enormen Aufwand sicherlich nicht (mehr darüber).

Es ist die Herrlichkeit unseres Ursprungs, die wir im 4-Dimensionalen wahrnehmen möchten. Ganz tief in uns verborgen fühlen wir, dass dieses Leben auf der Erde nicht alles sein kann. Die Perspektiven des Zeitraums zwischen Geburt und Tod befriedigen uns nur wenig. Gibt es da noch mehr? Genau aus diesem Grund haben wir Religionen und glauben an das Gute/Positive.

Neben seinem irdischen Fokus hat das Bewusst-Sein auch einen interdimensionalem Zugang. Wir sind in ständiger Verbindung damit (z.B. Traum, Vision, Intuition, Idee, Kreativität, usw.). Unsere diesseitige Konzentration ist nicht ausschließlich. Es gibt eine Verbindung über Raum und Zeit hinaus zu unserer Seele. Für uns Menschen befindet sich diese Wirklichkeit außerhalb des irdischen Lichts. Daher ist ein Zugang im 4-dimensionalen Außen nicht möglich, sondern nur im Inneren von uns. Aus diesem Grund fehlt die allgemein gültige Beweisbarkeit. Nach innen kann und muss jeder selbst schauen. Diese Beobachtung ist für andere nicht nachvollziehbar.
Anders formuliert: Jeder bestimmt selbst, wie hoch seine Lichtgeschwindigkeit in seinem Universum ist.

Durch den Austausch von c2 auf „Bewusst-Sein“ (persönliche Wahrnehmung) schließt sich nun der Kreis. Genauso wie die Geschwindigkeit von Licht den Zustand von Energie E vorgibt, bestimmt „Bewusst-Sein“ wie weit Raum und Zeit (unser materielles Leben) von der Wirklichkeit unseres Ursprungs entfernt ist. Überschreitet „Bewusst-Sein“ die Grenze des Lichts – also den 4-dimensionalen Fokus auf das Diesseits – dann können wir unser menschliches Leben in einen Göttlichen Zustand versetzen. Bleiben wir hingegen unterhalb Lichtgeschwindigkeit im 4-dimensionalen Fokus hängen, dann reduziert sich auch unser Horizont auf die Wahrnehmung innerhalb von Raum und Zeit.

Gott = mirdisch x BwS

ALLES WAS IST = irdische Manifestation (Raum und Zeit) x Bewusst-Sein

 

„Bewusst-Sein“ entscheidet darüber, ob die Masse m nur Raum und Zeit darstellt oder die irdische Manifestation eines Göttlichen Willens ist. Je nachdem wie weit unser Bewusst-Sein reicht.

Mit dieser Gleichung gelangen wir exakt wieder dorthin, wo alles durch einen Impuls (Göttlicher Wille) begonnen hat: Die Schöpfung durch Gott!  Aus ihr sind Raum und Zeit hervor gegangen. Und Bewusst-Sein!
Anderes formuliert: Hier ist der logische Beweis, dass Bewusst-Sein, Schöpfung und Gott in einem direkten Zusammenhang stehen!  Wir sind aber noch nicht fertig.

Bevor wir unsere Überlegungen zu Ende bringen, machen wir eine Probe. Schauen wir mal von der anderen Seite her.

E / c2 = m

Energie unter Lichtgeschwindigkeit reduziert = Masse (Raum und Zeit) 

 
Gott / BwS = mirdisch


ALLES WAS IST durch Bewusst-Sein reduziert = Raum und Zeit (irdische Manifestation)

 

Verlangsamt Gott seine Wahrnehmung von sich (unser Bewusst-Sein) ist „er“ mit der irdische Manifestation austauschbar. Anders formuliert: Unser Bewusst-Sein ist eine auf die Langsamkeit von Materie reduzierte Wahrnehmung von Gott.

 

Gott / mirdisch = BwS

ALLES WAS IST durch Raum und Zeit reduziert = isoliertes Bewusst-Sein 

 

Gott durch das 4-dimensionale Leben reduziert, bedeutet, sich dem interdimensionalen Zugang seines Bewusst-Sein zu verschließen. Das Bewusst-Sein ist isoliert und nimmt nur den 4-dimensionalen Fokus von sich selbst wahr.

Sehen wir uns die fertige Gleichung nochmals an:

 Gott = mirdisch x BwS


Nehmen wir nun an, wir verlassen die Ebene der irdischen Manifestation und es gibt kein Universum mehr auf das wir unseren Fokus richten können. Sei es kurzfristig durch einen Traum, noch kürzer durch eine Intuition (augenblickliche Öffnung zum interdimensionalen Bereich der Seele) oder durch den physischen Tod. In jedem Fall gibt es „irdisch“ nicht mehr.

 

Dann sieht unsere Gleichung so aus:


Gott = BwS

G = BwS

ALLES WAS IST = Bewusst-Sein

 

Jetzt wird klar, wer dieses Bewusst-Sein in Wahrheit ist!

WIR MENSCHEN sind es! Jeder Mensch für sich ist es genauso wie ALLES WAS IST in seiner Gesamtheit! Wir sind Göttliches Bewusst-Sein. Wir sind menschlich und Göttlich zugleich! Als Teil der Essenz von Gott haben wir uns auf eine materielle Ebene reduziert. Öffnen wir unser Bewusst-Sein (Wahrnehmung) über das Irdische hinaus – unserem wahren Wesen -, dann können wir es erkennen.

Was bedeutet es praktisch für unser Leben? Darauf kommt es ja schließlich an:

 

Wie wir mirdisch gestalten ist von unserem BwS abhängig, denn wir sind G!

 

Die Ereignisse in unserem Leben sind von unserem Bewusst-Sein abhängig.

                                                              

Sehr interessante und weiterführende Diskussion auf Xing

 

Inhalt Forschung

 

Zusatz:
Quellenangabe Bilder
"Einstein": Wikipedia und Historisches Museum Bern
"Erschaffung des Adam": Urheber- und Quellennachweis auf Wikipedia

© 2009 Heinrich Kohlmeyer E Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! letzte Überarbeitung 01.06.10 

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